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Kinder beim Zahnarzt

Angst vor dem Zahnarzt? Nicht bei uns! Mit kindgerechten Materialien und schmerzfreien Behandlungsmethoden sorgen wir dafür, dass unsere kleinen Patienten sich von Anfang an sicher und gut aufgehoben fühlen. So können Ängste gar nicht erst entstehen und Ihre Kinder entwickeln eine positive Einstellung zur Mundhygiene. Der Grundstein für dauerhafte Zahngesundheit wird gelegt.

Unser Personal ist speziell für den Umgang mit Kindern geschult und sorgt für eine kinderfreundliche Wohlfühlatmosphäre. Schließlich soll der Zahnarztbesuch als freudiges Erlebnis in Erinnerung bleiben.

Vorbereitung auf den Zahnarztbesuch

In unserer Praxis tun wir alles, um Ihr Kind möglichst schonend zu untersuchen und zu behandeln. Mit der richtigen Vorbereitung auf den Zahnarztbesuch können auch Sie dabei helfen, dass Ihr Kind erst gar keine Ängste aufbaut und ganz entspannt das Behandlungszimmer betritt.  Hierzu haben wir Ihnen hilfreiche Tipps zusammengestellt.

Auch für Ihr Verhalten in der Praxis und während der Untersuchung geben wir Ihnen einige Hinweise an die Hand, die nach unserer Erfahrung dazu beitragen, dass wir Ihr Kind schonend und angstfrei behandeln können.

Alle Tipps haben wir in einer PDF Datei 1_zahnarztbesuch.pdf (466 KB) zusammengefasst. Sollten Ihnen einzelne Punkte darin ungewöhnlich vorkommen, sprechen Sie uns einfach an. Gerne können wir auch einen Termin zu einem vorbereitenden Gespräch ohne Ihr Kind vereinbaren.

Vorsorge, Schnuller, Daumenlutschen

Vorsorge

Mit unserem Vorsorgeprogramm unterstützen wir Ihr Kind dabei, gesunde Zähne von Anfang an richtig zu pflegen. In der Zahnputzschule machen wir Beläge sichtbar und erklären die optimale Zahnputztechnik. Bei Bedarf führen wir eine professionelle Zahnreinigung durch. Hierbei werden Zahnbeläge vorsichtig, aber gründlich entfernt und die Zahnoberfläche wird geglättet und mit einem Schutzlack versehen.

Schnuller, Daumenlutschen

Neugeborene haben ein natürliches Bedürfnis, zu lutschen und zu nuckeln. Den Schnuller sollten Sie allerdings sehr bewusst einsetzen um zu vermeiden, dass er zum lästigen und zahnschädigenden Dauerbegleiter Ihres Kindes wird:

  • Geben Sie einen Schnuller nur dann, wenn sonst die Gefahr des Daumenlutschens besteht.
  • Trösten Sie Ihr Kind nicht mit dem Schnuller sondern durch intensives Zusprechen.
  • Stillen Sie Ihr Kind möglichst lange.
  • Sorgen Sie für Ablenkung, um Ihr Kind vom Daumenlutschen abzuhalten.
  • Eine Flasche ist keine gute Alternative, dann auch sie hat bei Dauernuckeln einen negativen Einfluss auf die Zahnstellung.

Karies

In der Mundhöhle kommen Bakterien vor, die bei der Nahrungsaufnahme den Verdauungsvorgang einleiten. Das ist ganz natürlich. Allerdings bauen diese Bakterien Kohlenhydrate aus der Nahrung zu Säure ab, die den Zahnschmelz angreift und Karies verursachen kann.

Mit einfachen Verhaltensregeln lässt sich diese Kariesbildung verhindern. Auch Kinder mit erhöhter Neigung zu Karies können durch ein konsequentes Behandlungsprogramm risikofrei gemacht werden. Weitere Aspekte wie eine unregelmäßige Zahnform oder ungünstige Zahnstellung begünstigen ebenfalls die Kariesbildung und sollten durch den Zahnarzt behandelt werden. Ausführliche Informationen zur Kariesbehandlung und -prophylaxe finden Sie in dieser PDF Datei: Karies.pdf

Ernährungstipps für gesunde Zähne

Eine gesunde, ausgewogene Ernährung ist für die Entwicklung Ihres Kindes enorm wichtig. Mund und Zähne sind davon besonders betroffen. Auch gesunde Nahrung kann bei ungünstigen Essgewohnheiten und mangelnder Mundhygiene Schaden anrichten.

Schon in den ersten Lebensmonaten können Sie die Grundlagen dafür schaffen, dass Ihr Kind mit kräftigen und gesunden Zähnen aufwächst. Je früher Ihr Kind positive Essgewohnheiten und Verhaltensmuster entwickelt, umso leichter wird es, dauerhaft eine gute Mundhygiene beizubehalten.

Natürlich naschen Kinder gern und dieses Vergnügen müssen Sie ihrem Kind nicht völlig verwehren. Wie Sie das schaffen und weitere Ernährungstipps, können Sie in der PDF Datei nachlesen: Ernaehrungstipps.pdf

Gestörte Schmelzentwicklung

Nicht zwangsläufig hängt eine schlechte Zahnsubstanz mit mangelnder Pflege oder schlechten Ernährungsgewohnheiten zusammen. Es kann beispielweise auch eine Störung der Schmelzentwicklung  vorliegen (Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation, kurz MIH).  Solche Zähne sind gelb bis bräunlich verfärbt, häufig auch hitze- und kälteempfindlich. Die möglichen Ursachen sind vielfältig, z. B. eine Stoffwechselstörung, bestimmte Erkrankungen (wie Windpocken), Ernährungsprobleme oder Probleme bei der Geburt.

Ungenügender Zahnschmelz verringert die Widerstandskraft des Zahnes gegen schädigende Einflüsse wie Karies.
Das können Sie dagegen tun: Achten Sie auf eine korrekte Zahnpflege und regelmäßige Flouridanwendung. Gehen Sie mit Ihrem Kind zu den regelmäßigen Kontrollen beim Kinderzahnarzt, denn auftretende Karies muss umgehend versorgt werden.

Behandlungsmethoden

Füllungen

Als Füllungsmaterial verwenden wir Kunststoff oder Kunststoffzement. Bei Kunststoff-Füllungen (Komposit) wird der zahnfarbene Kunststoff an den Zahn „geklebt“. Dieser Kunststoff besitzt eine hohe Haftung und Belastbarkeit, er ist glatter als Zementfüllungen. Da die gesetzlichen Krankenkassen nicht alle Kosten übernehmen, ist eine Zuzahlung erforderlich.
Kunststoffzement-Füllungen dagegen geben rein mechanischen Halt. Sie sind weicher als Kunststoff und entsprechen meist nicht exakt der Zahnfarbe. Bei großen Füllungsflächen sind sie stärker bruchgefährdet.

Versiegelung

An Zähnen, deren Oberflächen tiefe Rillen aufweisen, können sich Speisereste und Bakterien vermehrt ablagern. Solche Rillen können mit einem zahnfarbenen, fluoridhaltigen Kunststoff gefüllt werden. Dadurch werden Ablagerungen verhindert, und die Zähne mit glatter Oberfläche können besser gereinigt werden.

Kinderkronen

Einen tief zerstörten Zahn, der mit Füllungsmaterialien nicht mehr aufgebaut werden kann, versorgen wir dicht und stabil mit einer Kinderkrone.

Platzhalter

Milchzähne sind wichtige Platzhalter für die nachfolgenden bleibenden Zähne. Bei Verlust eines Milchzahns kann es mitunter erforderlich sein, einen neuen Platzhalter zu setzen, der die Lücke offenhält.

Extraktion

Manchmal ist es nicht zu verhindern: Ein Zahn muss entfernt werden. Um Ihrem Kind die Angst zu nehmen, sorgen wir auch bei diesem Eingriff für eine möglichst entspannte Atmosphäre und setzen eine besonders schonende Technik ein. Bei Kindern sind Zähne normalerweise leichter zu entfernen als bei Erwachsenen. Dennoch: Bitte versprechen Sie Ihrem Kind nicht, dass es gar nichts spüren wird, denn selbst bei betäubten Zähnen ist ein dumpfer Druck spürbar – auch wenn dies nicht als  Schmerz empfunden wird. Da Ihr Kind erst zwei Stunden nach der Extraktion essen darf, geben Sie ihm vorher eine leichte Mahlzeit.

Zahnunfälle, abgestorbene Milchzähne

Zahnunfälle

Nach einem Zahnunfall sollten Sie Ihr Kind unbedingt vom Kinderzahnarzt untersuchen lassen, denn Verletzungen an den Zähnen können auch verdeckt sein und zunächst unbemerkt bleiben. Abgebrochene Zähne können wir mit Kunststofftechnik wiederherstellen. Ist der Unfall im Kindergarten oder in der Schule passiert ist, übernimmt die Unfallversicherung nach Meldung die Kosten für die Erstversorgung und Folgeschäden. Übrigens: Ein Sportmundschutz, wie man ihn von Profiboxern kennt, kann helfen, Zahnunfälle zu verhindern.

Abgestorbene Milchzähne

Ursache für einen abgestorbenen Milchzahn kann entweder ein Unfall sein (der womöglich schon länger zurückliegt) oder Karies, bei der sich der Nerv entzündet hat. Einen abgestorbenen Zahn erkennen Sie an seiner dunklen Verfärbung, einer Fistel oder einem Abszess (Eiterbeule). Treten Schmerzen auf oder hat sich eine Fistel oder ein Abszess gebildet, muss der Zahn unbedingt durch den Zahnarzt behandelt werden. Eine unzureichende oder falsche Behandlung (z. B. Aufbohren des Zahnes) kann zu gravierenden gesundheitlichen Schäden führen. Über die individuell erforderlichen Behandlungsmaßnahmen werden wir Sie vorab genau informieren.